Die FOX 38 ist auf hohe Belastungen und anspruchsvolles Gelände ausgelegt. Trotzdem gilt auch hier: Eine große Gabel wird nicht automatisch durch mehr Luftdruck oder eine möglichst straffe Dämpfung schnell.
Start mit dem Herstellerwert
Nimm für dein konkretes Modell den empfohlenen Luftdruck als Ausgangspunkt.
Danach prüfst du das Verhalten.
Die FOX 38 soll gleichzeitig fein ansprechen, Support liefern und bei harten Schlägen Reserven haben.


SAG nicht blind übernehmen
Bei der Gabel ist ein fixer SAG-Prozentsatz keine universelle Lösung.
Achte stattdessen auf die Stellung im Federweg, das Ansprechverhalten und die tatsächliche Nutzung des Federwegs.
Rebound
Beginne mit der empfohlenen Grundeinstellung.
Teste anschließend eine schnelle Schlagfolge.
Die Front soll nicht nach jedem Hindernis nervös zurückspringen, darf aber auch nicht immer tiefer stehen.


Compression
Gerade bei einer Enduro-Gabel kann die Versuchung groß sein, viel Compression zu fahren.
Mehr Support ist aber nicht automatisch mehr Grip.
Wenn die Gabel bei kleinen Unebenheiten hart wird, kann zu viel Compression die Ursache sein.
Endprogression
Bei einer FOX 38 spielt die Luftfederkennlinie eine große Rolle.
Wenn die Gabel am Ende zu schnell durch den Federweg läuft, können Volumenspacer eine Option sein.
Wenn dagegen der gesamte Federweg kaum genutzt wird, kann zu viel Progression vorhanden sein.


Wenn du mehr willst
Für verschiedene FOX-Systeme bietet R SUSPENSION MST-Tuning an. Bei unterstützten FOX 34/36/38/40-Systemen wird die Dämpfung gezielt angepasst.
Das kann interessant werden, wenn du beispielsweise mehr Support möchtest, ohne das sensible Ansprechverhalten zu verlieren.
Eine FOX 38 sollte nicht einfach „hart“ eingestellt werden. Sie sollte gleichzeitig Grip, Support und Kontrolle liefern.





