Der FOX Float X ist ein vielseitiger Luftdämpfer. Wie gut er funktioniert, hängt allerdings nicht nur vom Dämpfer selbst ab. Die Kinematik des Bikes entscheidet mit.
SAG einstellen
Beginne mit der Herstellerempfehlung für dein Bike und den Dämpfer.
Miss den SAG mit kompletter Fahrbekleidung.
Bei vielen Bikes liegt ein sinnvoller Ausgangspunkt im Bereich von etwa 25 bis 30 Prozent, aber die konkrete Empfehlung des Bikeherstellers und die Kinematik sind entscheidend.


Rebound
Teste eine Strecke mit mehreren Schlägen hintereinander.
Ist der Dämpfer zu schnell, kann das Heck unruhig und nervös werden.
Ist er zu langsam, kann Packing entstehen.
Compression
Der Float X bietet je nach Version unterschiedliche Möglichkeiten zur Druckstufeneinstellung.
Mehr Compression kann Support erzeugen.
Zu viel Compression kann allerdings Grip kosten.


Luftdruck und Endprogression
Wenn das Bike ständig durchschlägt, prüfe zuerst den Luftdruck.
Wenn der Anfang des Federwegs bereits gut funktioniert und nur das Ende fehlt, kann die Progression der Luftfeder relevant sein.
Tuning
Für bestimmte FOX-Dämpfer bietet R SUSPENSION MST-Tuning an. Je nach Modell werden unter anderem Midvalve und Shimstack angepasst.
Das kann interessant sein, wenn du mit dem Serienkompromiss nicht zufrieden bist.


Der wichtigste Punkt
Der Float X muss zum Bike passen.
Ein Dämpfer kann auf einem Bike perfekt funktionieren und auf einem anderen mit demselben Fahrer völlig anders wirken.
Deshalb sollte ein professionelles Setup immer das komplette System betrachten: Fahrer, Bike, Dämpfer, Luftfeder, Kinematik und Einsatzbereich.





