Wenn das Hinterrad auf Wurzeln und Steinen ständig leicht wird, wegrutscht oder unruhig wirkt, liegt die Ursache nicht zwingend beim Reifen.
Das Fahrwerk spielt eine riesige Rolle.
Der Hinterbau muss dem Boden folgen
Das Ziel eines guten Dämpfers ist nicht, jede Bewegung zu verhindern. Das Hinterrad soll dem Gelände folgen können.
Ist der Dämpfer zu straff oder die Compression zu stark, kann das Hinterrad über kleine Hindernisse eher hinwegschlagen.


Rebound kontrollieren
Ein zu langsamer Rebound kann dazu führen, dass das Hinterrad bei einer Schlagfolge immer tiefer steht.
Ein zu schneller Rebound kann ebenfalls unruhig wirken.
Deshalb ist die Teststrecke so wichtig.
SAG prüfen
Ein zu geringer SAG kann das Fahrwerk straff und wenig traktionsorientiert machen.
Zu viel SAG kann das Heck dagegen tief und schwammig werden lassen.
Der richtige Bereich hängt vom Bike ab.


Luftdruck und Compression zusammendenken
Wenn du den Luftdruck stark erhöhst und anschließend Compression weit öffnest, versuchst du zwei verschiedene Dinge gleichzeitig zu kompensieren.
Besser ist ein sauberer Ausgangspunkt.
Reifen nicht vergessen
Reifendruck, Karkasse und Reifenprofil beeinflussen den Grip ebenfalls massiv.
Ein perfektes Fahrwerk kann einen ungeeigneten Reifendruck nicht vollständig kompensieren.


Tuning
Wenn das Grundsetup stimmt, aber das Hinterrad trotzdem nicht das gewünschte Verhalten zeigt, kann die interne Dämpfungsabstimmung der nächste Schritt sein.
R SUSPENSION bietet MST-Tuning für verschiedene FOX- und RockShox-Dämpfer an. Dabei werden je nach Modell unter anderem Midvalve und Shimstacks angepasst.
Das Ziel ist eine bessere Balance zwischen Dämpfung, Support und Traktion.
Grip entsteht nicht durch einen einzelnen Klick. Er entsteht aus dem Zusammenspiel von Reifen, Fahrwerk, Kinematik und Fahrstil.





