Die FOX 36 gehört zu den bekanntesten Enduro- und All-Mountain-Gabeln. Trotzdem gibt es nicht das eine FOX-36-Setup. Modelljahr, Kartusche, Federweg, Fahrergewicht und Einsatzbereich spielen eine Rolle.
Deshalb ist dieser Artikel bewusst als Vorgehensweise gedacht und nicht als starre Klicktabelle.
Luftdruck als Startpunkt
Nutze zunächst die Herstellerempfehlung für deine konkrete FOX 36.
Danach prüfst du das Verhalten auf dem Trail.
Die Frage ist nicht nur, ob die Gabel den angegebenen SAG erreicht. Wichtig ist, ob sie ausreichend Support und gleichzeitig gutes Ansprechverhalten bietet.


Rebound
Starte mit der empfohlenen Grundeinstellung.
Teste anschließend eine Passage mit schnellen Wurzeln.
Ist die Front nervös oder schießt nach Schlägen zurück, kann der Rebound zu schnell sein.
Bleibt die Gabel bei einer Schlagfolge immer tiefer, kann er zu langsam sein.
Compression
Je nach FOX-36-Version stehen unterschiedliche Compression-Einstellungen zur Verfügung.
Arbeite dich von der Grundeinstellung aus vor.
Mehr Compression kann Support erhöhen, weniger kann das Ansprechverhalten verbessern.


Volumenspacer
Wenn die Gabel am Anfang gut funktioniert, aber gegen Ende des Federwegs zu schnell durchläuft, kann die Luftfederprogression ein Thema sein.
Ein passender Volumenspacer kann hier helfen.
Wann reicht Setup nicht mehr?
Wenn du mit dem Serienbereich keinen sinnvollen Kompromiss findest, kann Tuning interessant werden.
R SUSPENSION bietet für unterstützte FOX-Modelle MST-Tuning an. Je nach Kartusche werden Dämpfungskolben und Shimstacks angepasst; bei bestimmten FOX-Systemen stehen unterschiedliche Charakteristiken zur Verfügung.


Wichtig bei FOX 36
Nicht jede FOX 36 ist gleich.
Kartusche und Modelljahr können die Einstellmöglichkeiten verändern.
Deshalb sollte ein genauer Setup-Artikel immer das konkrete Modell identifizieren, bevor er Druck- oder Klickwerte nennt.
Die beste FOX 36 ist nicht die mit den meisten Klicks, sondern die, die unter deinem realen Fahrstil kontrolliert und berechenbar arbeitet.





