Die ehrliche Antwort lautet: Das kann man nicht allein anhand deines Körpergewichts beantworten.
Die Anzahl der Tokens hängt vom konkreten Gabelmodell, Federweg, Luftfederdesign, Fahrergewicht und Einsatzbereich ab.
Starte mit dem Serienzustand
Wenn du nicht weißt, wie viele Spacer eingebaut sind, solltest du das zunächst klären.
Danach prüfst du dein Grundsetup.
Wenn Luftdruck und Dämpfung noch nicht sauber eingestellt sind, bringt es wenig, sofort die interne Progression zu verändern.


Wann ein zusätzlicher Token interessant wird
Ein klassisches Szenario:
Die Gabel funktioniert im ersten und mittleren Bereich genau so, wie du es möchtest.
Bei großen Schlägen wird sie aber sehr schnell sehr tief.
Dann kann zusätzliche Endprogression helfen.
Wann du einen Token wieder entfernen solltest
Wenn du den letzten Teil des Federwegs kaum noch nutzt und die Gabel bei harten Schlägen plötzlich sehr hart wirkt, kann die Progression zu stark sein.
Dann kann weniger manchmal mehr sein.


Ein wichtiger Unterschied
Ein Token verändert die Federkennlinie.
Er verändert nicht direkt die Dämpfung.
Wenn dein Problem beispielsweise darin besteht, dass die Gabel nach einem Schlag zu schnell zurückkommt, ist ein Token nicht die richtige Stellschraube.
Dafür ist der Rebound zuständig.
Professionelles Tuning
Wenn du dich ständig zwischen zwei Kompromissen bewegst, beispielsweise „unten zu weich, oben zu hart“ oder „viel Grip, aber zu wenig Support“, kann eine individuell abgestimmte Dämpfung die sinnvollere Lösung sein.
R SUSPENSION bietet mit MST-Tuning verschiedene Abstimmungen für unterstützte FOX- und RockShox-Systeme an. Die Auswahl kann dabei auf Systemgewicht, Federweg und Fahrstil abgestimmt werden.
Es gibt keine magische Token-Zahl. Es gibt nur eine Progressionskurve, die zu deinem Fahrstil und deinem Bike passen sollte.






